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In Deutschland entscheidet sich oft schon in der Grundschule, was im Erwachsenenleben aus den Kindern wird. Sie haben es nach der Grundschule nicht geschafft auf ein Gymnasium zu wechseln? Das Abendabitur kann Sie trotzdem an die Universität bringen.
Der Vorteil des Abendabitur ist eindeutig, dass es, wie der Name schon sagt, am Abend erworben werden kann. Unterricht findet in der Regel so spät am Tag statt, dass auch die meisten Berufstätigen die Möglichkeit haben, die Hochschulreife auf diesem Weg zu erwerben.

Auch wenn es an den einzelnen Schulen Unterschiede gibt, sind einige zentrale Elemente überall gleich. Häufig haben die Abendschüler von Montag bis Freitag Unterricht. Die Stunden beginnen dabei selten vor 17 Uhr. Manchmal findet auch an den Wochenenden Unterricht statt.
Für das Abendabitur braucht man in der Regel 3 Jahre.
Um an einer Abendschule aufgenommen zu werden gibt es einige Voraussetzungen zu beachten. In der Regel müssen Bewerber das 19. Lebensjahr vollendet haben. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens 3 Jahre Berufstätigkeit werden für die Zulassung zum Abendabitur ebenfalls erwartet. Auch der Zivildienst oder die Führung eines Haushaltes können zur Zeit der Berufstätigkeit gezählt werden.
Wichtig ist auch die Kenntnis von zwei Fremdsprachen. Können Bewerber nur eine Fremdsprache, besteht die Möglichkeit die fehlenden Kenntnisse in einem einjährigen Vorkurs zu erwerben.
Die Unterrichtsfächer variieren je nach Bundesland und Schule. Es wird zum Beispiel Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Chemie, Geschichte oder Erdkunde unterrichtet. Zu den klassischen Schulfächern kommen je nach Schule weitere Fächer.
Am Ende der Ausbildung stehen auch beim Abendabitur die Abschlussprüfungen. Nach deren Bestehen können auch ehemalige Haup- oder Realschüler eine Hochschule besuchen und so den Weg für eine erfolgreiche Karriere ebnen. Worauf warten Sie also noch?

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