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Ernährungsberater/-innen sind in der Beratung von Menschen tätig, die ihre Ernährung ändern oder verbessern wollen. Eine Änderung der Ernährungsweise und der Ernährungsgewohnheiten kann aus verschiedenen Gründen angestrebt werden. Beispielsweise aufgrund präventiver Gesichtspunkte, wobei die Veränderung der Ernährungsweise dabei helfen soll Krankheiten vorzubeugen, die zum Beispiel aus einer falschen Ernährung entstehen könnten.

Bei einer präventiven Ernährungsumstellung sollen Risiken für diverse Krankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes vermindert werden. Darüber hinaus kann eine Ernährungsberatung aber auch bei schon bestehenden Krankheiten, die im Zusammenhang mit falschen Ernährungsgewohnheiten stehen, helfen.

Ernährungsberater/-innen leiten in ihrer Tätigkeit Menschen dazu an, bewusster mit ihrer Ernährung umzugehen und machen ihnen die Zusammenhänge bewusst, die zwischen gewissen Ernährungsgewohnheiten und Krankheiten bestehen.

Voraussetzungen

Die Voraussetzungen für die Aufnahme einer Ausbildung zum/zur Ernährungsberater/-in variieren, da es sich bei der Ausbildung um keinen bundesweit einheitlich geregelten, staatlich anerkannten Ausbildungsgang handelt. Die Ernährungsberater-Ausbildung ist auch keine Ausbildung im eigentlichen Sinne, sondern eher eine Fortbildungsmaßnahme, die als Zusatzqualifikation unter anderem für Beschäftigte im medizinischen Bereich in Frage kommt.

So ist eine Ernährungsberatungs-Ausbildung zum Beispiel für Krankenschwestern und -pfleger, Altenpfleger/-innen, Physiotherapeut/-innen, Heilpraktiker/-innen eine sinnvolle Zusatzqualifikation.

Ausbildung

Die Ausbildungszeit dauert, je nachdem welche Ausbildungsform gewählt wird, zwischen zwei Monaten und einem Jahr. Üblich sind beispielsweise Fernlehrgänge, bei denen mit Hilfe von Lehrmaterialien und Medien ein großer Teil der Kenntnisse durch selbständiges Lernen erworben wird. Das zuvor erarbeitete Wissen wird dann in einigen Wochenendseminaren zusammen mit anderen Teilnehmern vertieft und erweitert.

Zu den Inhalten der Ausbildung gehören Ernährung und Gesundheit, die Aspekte Fehlernährung, Mangelernährung, aber auch unterschiedliche Methoden der Beratung und der didaktisch sinnvolle Aufbau der Beratung.

Tätigkeit

Das Tätigkeitsfeld von Ernährungsberater/-innen ist vielfältig. Sie können selbstständig oder in einer Beratungsstelle für Ernährung arbeiten. Aber auch in Rehabilitations- oder Kureinrichtungen und Krankenhäusern finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten für Ernährungsberater/-innen. Ein weiteres interessantes Betätigungsfeld für Ernährungsberater ist die Medienbranche. Hier können Ernährungsberater für das Fernsehen tätig werden oder Zeitungs- und Zeitschriftenartikel zum Thema  Ernährung verfassen. Auch die Lebensmittel- und Getränkeindustrie bietet Jobs für Ernährungsberater/-innen. Außerdem sind Ernährungsberater/-innen für Vorträge an Schulen gefragt, um schon so früh wie möglich falscher Ernährung durch Prävention vorbeugen zu können.

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