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Die Bezeichnung Coaching umfasst ein breites Spektrum an Tätigkeiten. Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Bereich des Sports. Coach ist die englische Bezeichnung für einen Sport-Trainer. Die Tätigkeit des Coachs, so wie sie heute verstanden wird, beschränkt sich aber nicht mehr nur auf die körperliche Fitness. Sie bezieht sich mittlerweile vor allem auf die Beratung im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

Der Coach, als eine Art psychologischer Berater, unterstützt seine Klienten, auch Coachees genannt, bei der Erreichung wichtiger Ziele in den unterschiedlichsten Bereichen. In den 70er Jahren hielt Coaching Einzug in die Welt der Wirtschaft, zwecks Verbesserung der Unternehmensführung. Heutzutage hat sich Coaching als beliebte Methode zum Umgang mit persönlichen Herausforderungen, seien sie beruflicher oder privater Art, etabliert.

Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Coach ist eine psychologische Fortbildung. Aus diesem Grund sind psychologische Grundkenntnisse und berufliche Erfahrungen aus medizinischen, pädagogischen oder psychosozialen Tätigkeiten hilfreich und sinnvoll, vor allem um die späteren Klienten möglichst gut beraten zu können. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig, bereits in einem dieser Berufe gearbeitet zu haben, um eine Ausbildung als Coach zu machen. Mindestvoraussetzung zur Aufnahme der Ausbildung ist die mittlere Reife, je nach Ausbildungsinstitution ein Alter von 23 bis zu 35 Jahren und eine gute seelische Gesundheit.

Ausbildung

Für die Tätigkeit des Coachs gibt es in Deutschland noch kein einheitliches Ausbildungskonzept. Zum Coach kann man sich in (Fern-)Lehrgängen an über 230 Institutionen allein Deutschland ausbilden lassen, unter anderem auch an Universitäten und renommierten Fernschulen. Fundierte Weiterbildungen zum Coach dauern zwischen 150 und 200 Stunden, von Wochenend-Crashkursen sollte man besser die Finger lassen. Stattdessen sollte man darauf achten, dass die vermittelten Kompetenzen möglichst breit gefächert und nicht nur auf einen Teilbereich des Coachings, bspw. Gesprächs- oder Verhandlungstrainings, beschränkt sind.

Tätigkeit

Als Coach kann man in der Beratung von Privatpersonen oder Unternehmen Beschäftigung finden, meist als Selbstständiger mit eigener oder in einer Gemeinschaftspraxis, unter anderem aber auch als festangestellter Coach in größeren Unternehmen.
Je nach Ausrichtung bieten Coachs individuelle Beratung zu persönlichen und/oder beruflichen Fragestellungen. Das beginnt bei der Karriere- und Laufbahnberatung, setzt sich im Berufsleben fort, wo sie ihre Klienten bei der Verbesserung ihrer Arbeitsmethodik und Aufgabenstrukturierung unterstützen. Darüber hinaus bieten sie Gesprächs- und Verhandlungstrainings an.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld von Coachs ist die Beratung in Konfliktfällen, seien diese beruflicher oder persönlicher Natur. Durch das Feedback des Coachs werden dem Klienten Entwicklungsimpulse gegeben, um seine beruflichen und persönlichen Potentiale zu erkennen und gezielt einzusetzen. Am Anfang eines Coachingprozesses wird gemeinsam ein Ziel entwickelt, formuliert und vereinbart, auf das im Verlauf des Coachings hingearbeitet wird.

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