Juristische Schulungen führen zu mehr Wissen und mehr Zufriedenheit
Der Begriff juristische Schulung verursacht oftmals ein leises Aufstöhnen und den Gedanken an stundenlanges Zuhören gepaart mit Langeweile.
Doch abgesehen von besseren Alternativen sollte daran gedacht werden wie oft juristischer Rat wirklich gut und vor allem teuer ist.
Gewiefte Personen greifen auf gewisse Lektüre wie Rechtsirrtümer etc. zurück oder auch irgendein Rechtslexikon.
Unabhängig davon, über diese Methoden ein Urteil bilden zu wollen, sollte nun auf die Notwendigkeit von solchen Schulungen weiter eingegangen werden.
Als erstes sollte davon ausgegangen werden dass Schulungen im Bereich der Tätigkeit bzw. Arbeitsstätte statt finden sollte, auch unter der Perspektive dass viel Gelerntes auch im Privatbereich angewandt werden kann.
Es ist leider immer mehr so, dass, egal ob Akademiker oder Leute mit Berufsschulbildung, die „praxisorientierte“ Theorie zu kurz kommt. So lernt ein angehender Einzelhandelskaufmann zwar das Ausfüllen diverser Lieferscheine, selten aber die Rechte und Pflichten gegenüber Lieferanten oder Kunden die er aus dem BGB (bürgerlichen Gesetzbuch) hat.
Dies führt spätestens im Berufsleben zwangsläufig zu Unmut und Verwirrung in rechtlichen Fragen.
Um Missverständnissen entgegen zu wirken sollte die Durchführung von juristischen Schulungen nicht als eine Art Fachjura oder gar das Verdrängen der Juristen verstanden werden. Vielmehr als Arbeitshilfe um im Berufsleben adäquater, schneller und damit sicher gewisse Situationen zu meistern.
Damit ist es nicht nur für die Führungspersonen wichtig juristische Schulungen zu machen bzw. alle Jahre wieder aufzufrischen, sondern auch für die Mitarbeiter, die direkt mit Kunden oder Lieferanten arbeiten. Und das sind nun mal im Bereich Dienstleistung die Mitarbeiter die an den Kassen etc eingesetzt sind.
Resultate sind so nicht nur Kundenzufriedenheit sondern auch die der Mitarbeiter.
