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Das Wort Studiengemeinschaft ist kein feststehender Begriff und wird daher in vielerlei Art und Weise verwendet, um Assoziationen hervorzurufen, die mal stärker und mal schwächer in Beziehung zum Studieren vor einem wissenschaftlichen Hintergrund und der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit verschiedener Personen, Institutionen, Interessenvertretungen oder gar Firmen stehen.


So haben praktisch alle Studenten staatlicher Hochschulen oder Fachhochschulen Berührung zu mindestens einer der verschiedenen, ganz oder teilweise privat bis hin zu komplett kommerziell organisierten Formen der Studiengemeinschaft. Sei es durch einen Aushang am Schwarzen Brett der Universität, neuerdings auch gerne in seiner modernen Form in Internet Online Foren, oder durch einfaches Ansprechen von Kommilitonen in der Vorlesung oder in der Mensa, man findet leicht Gleichgesinnte, die sich gegenseitig bei der Verarbeitung und Aufnahme von Lehrstoff unterstützen. Damit ist auch gleich ein wichtiges Ziel wissenschaftlicher Studien erreicht, nämlich die Fähigkeit auszubilden, sich neues Wissen anzueignen und dies später nutzen zu können, um durch die Anwendung dieses Wissens wieder neues zu generieren. So unterschiedlich aber wie Menschen sind und in Abhängigkeit von den Anforderungen des jeweiligen Studienganges reicht aber oft eine solche zwar kostenlose, dafür aber selten sehr zielorientiert geführte private Studiengemeinschaft nicht aus, um zum gewünschten Erfolg zu kommen. Hier haben sich spezialisierte, kommerziell geführte Lerngruppen etabliert, die, oft aufbauend auf den Erfahrungen früherer Absolventen, den Lernstoff zielgerichtet verdichtet vermitteln können.

Absolventen von berufsbegleitenden Qualifizierungen mit studentischem Anspruch, jedoch außerhalb des staatlich organisierten Bildungswesens, kennen ebenso den Begriff Studiengemeinschaft, den gerne mancher Anbieter als Betreiber einer privaten Bildungseinrichtung im Namen verwendet.

Weit verbreitet ist schließlich auch die Form der Studiengemeinschaft als eingetragener Verein. Zum großen Teil verbergen sich dahinter Informationsplattformen und Fachforen zu ganz bestimmten Spezialthemen, aber auch Kreise zur Brauchtumspflege oder Organisation von Vortragsreihen zu regionalen Themen.

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