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Unter dem Erlernen eines neuen Berufs, sowie dem Weiterbilden, um eine neue Qualifikation zu erlangen, versteht man den Begriff Umschulung.
Mithilfe einer Umschulung können Sie sich für neue Arbeitstätigkeiten qualifizieren, wenn Sie den alten Beruf nicht mehr ausführen können oder wollen.

Es gibt viele Gründe dafür, dass sich Menschen zu einer Umschulung entscheiden. Beispielsweise kann man aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung seine erlernte Tätigkeit nicht mehr ausführen. Ein weiterer Grund kann sein, dass Sie in Ihrem erlernten Beruf keinen Arbeitsplatz mehr bekommen. Zum Beispiel war früher der Beruf des Besenbinders noch sehr populär. Heute, in Zeiten der Technisierung, wird wohl kaum noch jemand einen Besenbinder gebrauchen können.

Finanziert wird eine Umschulung entweder vom Arbeitgeber oder aus öffentlicher Hand. So kommt oft die Bundeswehr, die Bundesagentur für Arbeit sowie eine Krankenkasse für die Kosten auf.

Umschüler finden in der Arbeitsmarktstatistik keine Erwähnung, was die tatsächlichen Zahlen zur Arbeitslosigkeit, in nicht unerheblichem Maße, beschönigt. (Daher auch die Bemühungen der Arbeitsagentur, Arbeitslose in Umschulungen zu bringen)

Auch Studenten, welche das Studium nicht erfolgreich beenden konnten oder Frauen die die Ausbildung, aufgrund einer Schwangerschaft, abgebrochen haben, möchten sich weiterbilden. Hier spricht man aber nicht von einer Umschulung sondern von einer Ausbildung.

Umgeschult werden kann nur, wer bereits einen Beruf erlernt hat.

Das Ziel einer Umschulung ist es, wieder am Erwerbsleben teilzunehmen und somit dauerhaft sein Leben selbst finanzieren zu können.

Ziel der Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme ist die Möglichkeit, im Erwerbsleben dauerhaft und qualifiziert tätig sein zu können.

Eine Umschulung ist eine sinnvolle Beschäftigung. Nicht nur, dass Sie eine weitere Qualifikation erhalten, Sie sind auch beschäftigt und “verlernen” somit nicht den Arbeitsalltag.

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