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Fachinformatiker sind zuständig für die Realisierung von Softwareprojekten und deren Integration in bestehende IT-Systeme. Dazu müssen sie die genauen Anforderungen des Kunden kennen und mit ihm zusammen den genauen Ablauf von IT-Projekten planen. Üblicherweise arbeitet man als Fachinformatiker bei Software- oder Systemhäusern, aber auch bei Medienagenturen oder anderen Unternehmen.

Staatlich geprüfter Informatiker

Diese Weiterbildung dauert je nach Bundesland zwischen zwei und drei Jahren in Vollzeit oder entsprechend länger in Teilzeit. Sie wird von verschiedenen Berufskollegs aber auch privaten Weiterbildungsinstituten angeboten. Im Rahmen der Weiterbildung werden aktuelle Programmiersprachen oder IT-Technologien behandelt. Auch eine Spezialisierung auf einzelne Bereiche ist möglich.

Wer sich auf E-commerce und Online-Shops spezialisieren will, braucht umfangreiche Fachkenntnisse über die Betreuung und Optimierung von leistungsfähigen Webservern sowie über die gängigen Shop-Programme.

Bei einer Ausrichtung auf Wirtschaftsinformatik hingegen benötigt man umfangreiches  Wissen über die anfallenden Geschäftsprozesse, etwa bei Finanzdienstleistungen oder im Vertrieb, und der Umsetzung dieser in CRM oder ERP-Systemen wie SAP.

Ebenfalls sehr gefragt sind Informatiker die sich auf Sicherheitslösungen konzentrieren. Diese konzipieren Rechnernetze und Computer so, dass die Verbreitung von Würmern, Viren und anderen schädlichen Softwareprogrammen die Verbreitung erschwert oder im besten Falle unmöglich gemacht wird. Dazu gehört auch die Schulung der Anwender und der Sensibilisierung für die Thematik.

Herstellerzertifizierungen

Eine Andere Möglichkeit sich Fortzubilden sind die so genannten Herstellerzertifizierungen. Bei diesen Prüfungen, die von verschiedenen Hard- und Softwareherstellern entwickelt und durchgeführt werden werden Produktspezifische Kenntnisse abgefragt. Die Zertifizierungen bestätigen den Prüflingen gute Kenntnisse im Umgang mit den Produkten, also einem sehr eng definierten Gebiet, und dienen den Herstellern gleichzeitig als Maßnahmen zur Qualitätssicherung, z.B. indem Bestimmte Komponenten nur durch Inhaber eines bestimmten Zertifikats konfiguriert werden dürfen.

Allgemeine Zertifikate

Neben verschiedenen Herstellern bieten auch verschiedene Organisationen eine Zertifizierung an. Die bekanntesten sind CompTIA oder ITIL. Da diese Zertifikate alle sehr spezifisch sind, ist es ratsam sich vorher gut über die einzelnen Inhalte zu informieren und dann passend zu den Anforderungen auszusuchen.

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